Auf Inishmore


Dienstag und Mittwoch waren nicht nur von der Landschaft, sondern auch vom Wetter sehr irisch geprägt. Der Nieselregen war ein ständiger Begleiter und am Mittwoch auf der Etappe von Carna zum Fähranleger in Rossaveal zur Überfahrt nach Inishmore kam noch eine heftige Portion Wind hinzu - fast schon Herbststurm. Zum Glück war es größenteils Schiebewind, so dass die Fähre rechtzeitig erreicht wurde. Jeder war dann froh, dass beim Einchecken im Aran Islands Hotel kurz nach 14 Uhr die Zimmer schon bezogen werden konnten.

Aufstieg Dun Aengus

Jörn gibt Erläuterungen beim Aufstieg

Inishmore ist die größte der drei Aran Islands. Die Inselgruppe ist landesweit bekannt für keltisches Brauchtum und Sprache. Markant sind die Steinforts aus vorchristlicher Zeit auf den Hügeln der Insel. Das spektakuläre Fort Dun Aegnus stand bei der Inselrundfahrt am nächsten Tag mit auf dem Programm, die Reiseleiter Jörg wieder souverän absolvierte. Die Mutigen ohne Höhenangst robbten sich an den Klippenrand heran und schauten 100 Meter hinab, wo der Atlantik gegen die Klippen schlug. Am Nachmittag war es zum ersten Mal nicht mehr wolkenverhangen und schaurig. Bei der Rückfahrt ab 16 Uhr auf der Fähre zum Festland nach Doolin zeigte sich mal längere Zeit durchgehend die Sonne.

Klippen bei Dun Aengus

An den Klippen des Dun Aengus Forts

Inishmore war ganz bestimmt ein Highlight, ist aber leider durch das schlechte Wetter zu Beginn des Aufenthaltes etwas getrübt worden. Von Doolin musste dann noch die 10 km Strecke ins Imperial Hotel in Lisdoonvarna absolviert werden, wo man 18.15 Uhr eintraf. Von hier geht es an den nächsten beiden Tagen zum einen zu den berühmten Cliffs of Moher sowie zu der Karstlandschaft des Burren.

Aran Sweater Market

Aran Sweater Market auf Inishmore